Verkehrsberuhigende Maßnahmen auf Durchgangsstraßen

 

Seit mehreren Jahren ist die Verkehrsbelastung der Fußgönheimer Durchgangsstraßen ein beherrschendes Thema in der Bevölkerung und in den Ratsgremien.
Die Gemeinde hat deshalb in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität ein mehrstufiges Konzept erarbeitet, das schrittweise umgesetzt wird.
1. Testphase
In der Ellerstadter-, Schauernheimer- und Hauptstraße wurden mit Hilfe gelber Leitbaken Einengungen der Straße getestet. Diese haben die Verkehrsgeschwindigkeiten dort nachweislich verlangsamt, wie die Auswertungen des Tempomessgerätes ergaben.

2. Planungsphase
Seit 2008 erarbeitet die Gemeinde zusammen mit dem Landesbetrieb Mobilität und einem Planungsbüro die konkrete Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen. Gleichzeitig soll mehr Sicherheit für die Fußgänger entstehen, insbesondere dort, wo Gehwege fehlen oder zu schmal sind. An besonders stark frequentierten Stellen sind zusätzliche Überquerungshilfen geplant. Insgesamt entstand ein Konzept über einen behindertengerechten Umbau verschiedener Straßenabschnitte, das seitens des Landes Rheinland-Pfalz bezuschusst wird.

3. Start der Umbauarbeiten in der Hauptstraße
Juli 2011: Umbau des Knotenpunktes Hauptstraße-Amtsstraße-Ruchheimer Straße in Höhe des Rathauses.



Abbiegende Fahrzeuge haben an den Begrenzungspollern, in der Straßenrinne und am Asphalt Schäden hinterlassen. Dem Rathaus gegenüber zeugt eine demolierte Fensterscheibe vom letzten Unfall, als ein Pkw mit berhöhter Geschwindigkeit in die Hausfront fuhr.



Der Platz vor dem Rathaus wird verbreitert. Die schmäler werdende Straße verlangt ein langsameres Fahren. Für die Fußgänger entstehen zusätzlich zwei Überquerungshilfen.

 

Die Überquerung am Rathaus ist fertig gestellt, das Gebäude selbst wurde renoviert. Nächtlicher Glanz im Dezember 2011.



August 2011:  Verbreiterung des Gehweges vor der Protestantischen Kirche



Der Gehweg vor der Kirche ist extrem schmal. Weder mit einem Kinderwagen noch mit einem Rollator kann man die Stelle ungehindert passieren.



Auch vor der Kirche wurden zusätzliche Überquerungshilfen geschaffen.

 

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